Das hatten wir doch schon mal

Folgender Ausschnitt ist aus dem 2ten Flubblatt der Weißen Rose entnommen.  

„Man kann sich mit dem Nationalsozialismus geistig nicht auseinandersetzen, weil er ungeistig ist. Es ist falsch, wenn man von einer nationalsozialistischen Weltanschauung spricht, denn wenn es diese gäbe, müßte man versuchen, sie mit geistigen Mitteln zu beweisen oder zu bekämpfen – die Wirklichkeit aber bietet uns ein völlig anderes Bild: schon in ihrem ersten Keim war diese Bewegung auf den Betrug des Mitmenschen angewiesen, schon damals war sie im Innersten verfault und konnte sich nur durch die stete Lüge retten. Schreibt doch Hitler selbst in einer frühen Auflage „seines“ Buches (ein Buch, das in dem übelsten Deutsch geschrieben worden ist, das ich je gelesen habe; dennoch ist es von dem Volke der Dichter und Denker zur Bibel erhoben worden): „Man glaubt nicht, wie man ein Volk betrügen muß, um es zu regieren.“ Wenn sich nun am Anfang dieses Krebsgeschwür des deutschen Volkes noch nicht allzusehr bemerkbar gemacht hatte, so nur deshalb, weil noch gute Kräfte genug am Werk waren, es zurückzuhalten. Wie es aber größer und größer wurde und schließlich mittels einer letzten gemeinen Korruption zur Macht kam, das Geschwür gleichsam aufbrach und den ganzen Körper besudelte, versteckte sich die Mehrzahl der früheren Gegner, flüchtete die deutsche Intelligenz in ein Kellerloch, um dort als Nachtschattengewächs, dem Licht und der Sonne verborgen, allmählich zu ersticken. jetzt stehen wir vor dem Ende. jetzt kommt es darauf an, sich gegenseitig wiederzufinden, aufzuklären von Mensch zu Mensch, immer daran zu denken und sich keine Ruhe zu geben, bis auch der Letzte von der äußersten Notwendigkeit seines Kämpfens wider dieses System überzeugt ist. Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn „es in der Luft liegt“, wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden. Ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende.“

Was hat die Weiße Rose mit Scientology zu tun.  Zuerst mal gar nichts. Auf den zweiten Blick jedoch, haben wir es in beiden Fällen  mit einer Diktatur  grösseren oder kleineren Ausmaßes zu tun.

In  beiden Fällen wurden und werden Menschen geschunden und mißbraucht.  Der Nazionalsozialismus ist untergegangen.  Die Scientology -Organisation mit ihrem „Papst“ David Miscavige existiert  und im 21ten Jahrhundert  ist es möglich, daß ein „Religionsführer“ in einem demokratischen Staat  ein persönliches Gulag führt, in dem er Bestrafungen nach Belieben an Mitarbeitern, die „gefehlt“ haben , durchführen kann. Wenn nicht von ihm persönlich , dann von seinen Robotern.    Über die mangelnde Selbstbeherrschung und seine schlagkräftigen Eskapaden wurde schon ausgiebig berichtigt.  Ebenso über die Zerstörung von Familien und die Nötigung zur Abtreibung. Sehr viele seiner Verbrechen sind mittlerweile ans Tageslicht gebracht, sein luxuriöser Lebensstil und sein Hang, sich an Künstler zu hängen . Weltweit kann man davon lesen und hören auf den verschiedenen Blogs, in Fernsehshows und Zeitungen.  Und immer noch kann er seine Diktatur weiter führen.  Eine US-Regierung traut sich nicht an ihn ran . Ist es denn die Möglichkeit!

Wie hoch ist eigentlich die Schmerzgrenze?  Geht es uns nichts an, weil wir ja nicht täglich davon hören? Geht es uns nichts an, weil wir ja schon lange nicht mehr dabei sind?  Geht es uns nichts an, weil wir keinen Familienangehörigen haben, der in der Organisation ist und nicht mit uns sprechen darf?  Geht es uns nichts an, weil es ja nicht mehr an unseren Geldbeutel geht , nicht mehr unsere geistige Gesundheit auf dem Spiel steht .

Es gibt viele Gründe, warum es uns nichts angehen könnte.  Auch wenn es nicht populär ist,  es geht uns alle was an.  Ob Scientologe oder nicht.  Und hier werden Leute mit Rückgrat gesucht , wie wir in Deutschland so schön sagen.

Und wie auch in der Zeit des  3ten Reiches  sind hier einige Intelligenzen  in ein Kellerloch verschwunden und zu Nachtschattengewächsen geworden.  Aus Angst wovor eigentlich?  Es ist nicht jedermans Sache aus dem Kellerloch rauszukommen , aber eines kann man auf jeden Fall machen –  wie es am Ende des Flugblattes steht –

„Wir bitten, diese Schrift mit möglichst vielen Durchschlägen abzuschreiben und weiterzuverteilen.“

–  was hier bedeutet ,  die Nachricht über die Übeltaten von David Miscavige und die Veränderung der Tech und deren Folgen weiterzugeben.

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