Der Fall Debbie Cook gegen die Scientology Kirche ist eingestellt

Um es kurz zu machen.

Es wird keinen Prozess Debbie Cook gegen die Scientology Church geben. Er wurde in gegenseitigem Einvernehmen eingestellt.

Debbie und ihr Mann haben unterzeichnet, dass sie auch weiterhin Stillschweigen bewahren über Vorfälle innerhalb der Kirche . Das Dokument kann man auf Marty´s Blog

Was auch immer Debbie und ihren Mann zu diesem Entschluss bewogen hat weiss keiner als nur diese selbst.

Auf jeden Fall muss Miscavige die Hosen so gestrichen voll haben , dass Debbie noch mehr hätte aussagen können.

Den Wisch aber kann er nun benutzen, um die Leute intern, die gehen wollen, wieder mehr unter Druck zu setzen. Nach dem Motto: „Schau was passiert, wenn du es auch nur versuchst, etwas versuchst, gegen mich zu unternehmen.“

Auf jeden Fall hatte die Mail von Debbie einiges verursacht. Und wer weiß. Vielleicht steht bald einer auf, der die Sache von Anfang bis Ende durchzieht.

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17 Kommentare

  1. Schnoesel

     /  26/04/2012

    Geld stinkt nicht. *g

    Antwort
    • Mir geht nicht in den Kopf, wie ich auf meine Redefreiheit verzichten kann. Welche Gründe kann man haben, solch einen Deal einzugehen. Geld allein kann es doch nicht sein ? Oder doch?

      Antwort
      • Schnoesel

         /  27/04/2012

        Warte es ab, es kommt der Tag wo Marty und Mike sich auch noch die Taschen vollstopfen.
        und auf die Bahamas auswandern.

        Antwort
        • Ich würde Marty Geld anvertrauen und Mike auch. Wenn es aber doch so sein sollte eines Tages, wie Du sagst, dann poste ich hier dass Du recht hattest 😉

          Antwort
  2. Rita Wagner

     /  07/05/2012

    annegreth, Du schreibst Geld allein kann es doch nicht sein – das sehe ich auch so !! Das hier hat meiner Ansicht nach mit Geld nichts mehr zu tun – selbst wenn welches geflossen sein sollte!! Auch würde ich gegen Schnoesels Meinung halten – denn würden Marty und Mike auch nur annähernd ein solches Spiel spielen wollen, hätten sie dies schon lange getan!!
    Sie waren nie geldmotiviert und werden dies auch nicht werden.

    Antwort
    • Rita, „Geld allein “ hab ich in den Raum gestellt. Und ich glaub schon , dass es mit Geld zu tun hat. Wie sonst kann ich mich auf solch einen Deal einlassen. Das widerspricht allem , was Debbie vorher gesagt hat, auch , dass sie sich als Scientologe sieht. Denn hier hat sie nun in meinen Augen alles an Integrität und Glaubwürdigkeit verloren.

      Antwort
      • Rita Wagner

         /  08/05/2012

        Das war doch genau DMs Absicht bei der ganzen Sache: „… Denn hier hat sie nun in meinen Augen alles an Integrität und Glaubwürdigkeit verloren.“
        Sicherlich ging das sehr vielen so und David Miscavige hat mal wieder gewonnen, ob mit oder ohne Geld!
        Doch schaut noch ein zweites Mal hin: „… Das widerspricht allem , was Debbie vorher gesagt hat,…“ Bingo!!!!
        Ob und wieviel Geld dahintersteckt ist nicht die Frage – die Absicht war den „neuen Helden der Freiheit“ zu stürzen und leider ist das geglückt, doch ich möchte den Preis nicht wissen, den Debbie bezahlt hat, noch möchte ich in ihrer Haut stecken! Das Imperium des Herren Miscavige ist gefährlicher als so mancher zu konfrontieren bereit ist!!!
        Und Debbie hat sehr, sehr viel bewirkt mit allem was sie tat!! Aus diesem Grund hat DM sie ein weiteres Mal zu Fall gebracht! Das sagt eine ganze Menge über ihn aus!!!

        Antwort
        • Debbie ist kein Märtyrer. Und meiner Meinung nach auch kein Held der Freiheit. Wenn ihr nämlich wirklich was an den anderen gelegen hätte, wäre sie diesen Deal nicht eingegangen. Miscavige hat nur Macht, weil man ihm die Macht zugesteht. Der ist ein Armleuchter und keineswegs gefährlich. Der braucht nur eine unendliche Menge an Aufmerksamkeit , die wir ja alle bereit sind ihm zu schenken 😉 und die er sich auf jede erdenkliche Weise holt. Dass Debbie mit ihrem Brief einiges bewirkt hat , ist nicht abzustreiten. Dass das zum Selbstläufer wurde, damit hatte sie wahrscheinlich gar nicht gerechnet. Ich habe auch ein wenig gegeben für ihren Prozess und würde das Geld auch nicht zurückhaben wollen, es war mir die Sache wert. Ich hätte ihr auch mehr gegeben. Jedoch den zweiten Brief fand ich etwas zu schleimig und das liess mich erst mal abwarten. Na ja , mein Bauchgefühl…

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          • Rita Wagner

             /  08/05/2012

            „…Debbie ist kein Märtyrer. Und meiner Meinung nach auch kein Held der Freiheit.“ Wäre aber beinahe so gewesen!!! und David Miscavige mag ein Armleuchter sein, leider macht ihn sowohl seine Umgebung als auch das Geld, was ihm zur Verfügung steht weitaus gefährlicher, als er aussehen mag! Auch wenn WIR ihn nicht für gefährlich halten und hielten – Debbie stand zu lange unter seinem Einfluss, als dass er für sie nicht gefährlich wäre!!
            Allerdings macht dies für mich persönlich weder einen Sommer noch einen Winter! Ich habe mit der Kirche als Organisation abgeschlossen und mit der Technologie von LRH neu angefangen! Das sprengt die (Verbindungs-)Ketten! Ich muss nicht enttäuscht sein, weil Debbie scheinbar ihre Integrität nicht wahren konnte!
            Um so mehr freue ich mich über diejenigen, die es durch Debbies mail geschafft haben hinzuschauen!

            Antwort
            • Gut dass Du differenzierst, dass Miscavige für Debbie gefährlich sein könnte und nicht zwingend jeder andere betroffen ist. Wir in Deutschland haben gar nichts zu befürchten – diese Zeiten sind vorbei. Auch das Heldentum brauchen wir nicht mehr. Auch wenn es für viele immer noch schön ist, eine Person auf´s Schild zu heben.
              Jemand muss sich frei fühlen können , aus der Co$ rauszugehen , ohne dass man in einer „gefährlichen“ Umwelt landet, weil verfolgt u.s.w.
              Genausowenig in einer neuen Gruppe zu landen, in der man wieder einem Verhaltenskodex unterworfen ist oder einem Anführer nachjagt.

              Antwort
              • Rita Wagner

                 /  08/05/2012

                🙂 Ja, annegreth, das ist, was ich unter UNABHÄNGIG verstehe!!!
                Weder das Helden- noch das Märtyrertum ist besonders anstrebenswert – Freiheit und differenzieren (können und dürfen) ist mir viiieel lieber 🙂

              • 🙂 🙂 🙂

  3. Wolfgang

     /  17/06/2013

    wenn man sooo lange Scienty als SO-member ist, dann kann ich es gut verstehen, dass man einen Rückzieher macht, wenn es um Wahrheit für die Öffentlichkeit geht. Debbie will doch eigentlich keinen Genickbruch der Kirche. Höchstens den von D.M.^^
    Und der hat sie sicherlich komplett mit was auch immer eingelullt und klargemacht, dass Entheta über ihn nicht Scn. als Philosophie hilft.

    Antwort
    • Hallo Wolfgang, danke für Deine Resonanz. Debbie wollte keinen Genickbruch für die Technologie. Mit der Institution Scientology Kirche nicht zu verwechseln. Da wird schon lange Out Tech geliefert. Mußt Dich nicht wundern, wenn Du keine Fortschritte machen solltest, im Falle Du auf Linien bist oder warst. Und Miscavige ist die Philosophie schnurz egal. Das einzige was er im Sinn hat in so einer Situation ( Prozess) , den anderen fertig zu machen. Im Falle Debbie hätte es darauf hinauslaufen können, daß sie erst mal viel Geld investieren hätte müssen, um den Prozess am Laufen zu halten, das sie nicht hatte. Und die Zeit im RPF hat sie gesundheitlich geschädigt. Da ist doch einfacher eine sechsstellige Summe ( obwohl es offiziell keine Abfindung mit Geld gab ) zu nehmen und keinen Streß mehr zu haben, den Lebensabend gesichert zu haben und sich von allem abzukapseln. Kann ich aus heutiger Sicht sogar verstehen.

      Antwort
      • Wolfgang

         /  18/06/2013

        Hallo Annegret,
        ich guck mir das Spiel nun seit etwa 30 Jahren an. Denke, Du weißt, was ich meinte mit dem Genickbruch für die Kirche. Selbstverständlich ist Deine Formulierung da günstiger gewählt. Meine eigenen Fortschritte habe ich durch zu langes Warten behindert.
        Was genau bei Debbie abgeht, ob und wieviel sie ggf. „kassiert“ hat, wie es ihr nun unterm Strich geht und was sie für die Zukunft klarmacht, kann man sich nur vorstellen und ihr das Beste wünschen.
        Da sie Scienty ist, führt für sie kein Weg daran vorbei, sich den ganzen Salat komplett anzuschauen – behaupte ich. Inwieweit und wann sie dazu in der Lage ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
        Will sagen: Debbie hat mit Sicherheit die aus ihrer Sicht bestmögliche Entscheidung getroffen. Wer will sich anmaßen zu entscheiden ob diese für die Zukunft richtig oder falsch war?
        Interessant wäre es, in Erfahrung zu bringen, was sie jetzt oder „morgen“ unternimmt, um Scn. zu machen und zu verbreiten – bei diesem background…

        Antwort
  4. Vielleicht hört man eines Tages mal was von Debbie. Sie wird an ihrer Suppe löffeln. Jeder muß seinen eigenen Weg gehen. Das gute ist, daß man den nach Scientology irgendwie besser findet als zuvor und währenddessen man dabei war. Mir geht es jedenfalls so und wie ich bei einigen anderen sehe , ist es dort ebenso.

    Antwort

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